KUNSTNOMADIN

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2018 – ongoing

STEINREICH

Ein Vermächtnis für die nächsten Generationen
200 Stück
Ø je 20 – 25 cm
Ein Drittel des weltweiten Mikroplastik-Aufkommens im Meer stammt aus synthetischer Kleidung. Winzige Fasern lösen sich bei der Wäsche, werden von Kläranlagen nicht ausgefiltert und gelangen dadurch in den Wasserkreislauf. In den Meeren bildet das Mikroplastik entweder riesige Müllinseln oder es kommt in den Nahrungskreislauf oder es entsteht daraus Plastiglomerat, eine neue Gesteinsart aus Mikroplastik und verschiedenen organischen Bestandteilen.
Berichte darüber haben mich in der Folge zu einer Arbeit bewegt, bei der ich die Rohstoffe unserer Kleidung erforschte. Schockiert über Textilmüll und Ressourcenverschwendung habe ich begonnen, in einem Filzprozess textilen Müll zu „Steinen“ zu verdichten. Hauptsächlich verwende ich dafür Altkleider aus Synthetikfasern und Rohwolle (für viele Bauern ein Abfallprodukt aufgrund unzureichender Rentabilität).
Diese Filzsteine verwende ich für unterschiedliche Installationen zum Thema Umweltverschmutzung durch Textilien.
Quellen:
IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources)
GSA (Geological society of America)
Material: Altkleider, Rohwolle
Technik: Filzen, Installation
Installationen:
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein
Steinreich, Open Ending, Linz
Stille, Zeugfärberei Gutau

Steinreich, 2022.
Steinreich, 2022.
Steinreich, 2022.
Steinreich, 2022.
Steinreich, 2022.
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein, 2022.
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein, 2022.
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein, 2022.
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein, 2022.
Steine im Wandel, St. Thomas am Blasenstein, 2022.
Steinreich, OpenEnding Atelierhaus Ledigenheim, Linz, 2021.
Steinreich, OpenEnding Atelierhaus Ledigenheim, Linz, 2021.
Stille, Zeugfärberei Gutau, 2020.
Stille, Zeugfärberei Gutau, 2020.
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